CloudComputing Insider Award 2019

DRACOON ist für den CloudComputing Insider Award in der Kategorie „Filesharing & Collaboration“ nominiert.

Jetzt ist Ihre Unterstützung gefragt, damit wir den Titel nach Regensburg holen!

Als zusätzlichen Anreiz verlost CloudComputing Insider unter allen Abstimmungen drei Microsoft Surface Go 64 GB S.

Stimmen Sie jetzt für DRACOON ab!
Wir wünschen Ihnen viel Glück für die Verlosung und bedanken uns jetzt schon ganz herzlich für Ihre Stimme!

 

 

 

Zum Inkrafttreten der KRITIS-Verordnung im Gesundheitsbereich: Krankenhäuser müssen dringend handeln

Ein Statement von Arved Graf von Stackelberg, Managing Director DRACOON

Arved Graf von Stackelberg, CSO DRACOON

Regensburg, 12. Juni 2019 – Am 30. Juni dieses Jahres ist es soweit: Zahlreiche deutsche Kliniken müssen die KRITIS-Verordnung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bis zu diesem Datum umsetzen. Das Gesetz umfasst insgesamt acht Branchen, die das BSI aufgrund des Betriebs kritischer Infrastrukturen als besonders angriffsrelevant und schützenswert ansieht. Unter den Begriff „Kritische Infrastrukturen“ fallen schließlich Organisationen, die eine große Rolle für das staatliche Gemeinwesen spielen.

Wen genau das Gesetz betrifft, regelt die BSI-KRITIS-Verordnung (auch „Korb I“ genannt) sowie die erste Änderungsverordnung (bekannt unter „Korb II“). Hier ist anhand transparenter Kriterien festgelegt, für welche Betreiber aus den Bereichen Energie, Wasser, Informationstechnik und Telekommunikation, Ernährung, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen sowie Transport und Verkehr Nachweispflichten gemäß BSI-Gesetz (§ 8a) gegenüber der Behörde bestehen. Für den Gesundheitssektor bedeutet dies konkret, dass Krankenhäuser mit über 30.000 vollstationären Fällen im Jahr als „KRITIS“-Betreiber gelten. Als vollstationär gilt eine Behandlung, wenn der Patient Tag und Nacht im Krankenhaus untergebracht ist und die stationären Leistungen komplett in Anspruch nimmt. Hiervon sind in Deutschland etwa 33 % aller Kliniken betroffen.

Bis zum Stichtag in knapp zwei Wochen müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllt sein – zum einen muss alle zwei Jahre ein Nachweis über geeignete Vorkehrungen zur IT-Sicherheit erbracht werden. Zum anderen muss von Seiten des Betriebs eine Kontaktstelle, beziehungsweise ein Funktionspostfach benannt werden, außerdem müssen IT-Störungen dem Amt umgehend gemeldet werden. Auf technischer Ebene muss sichergestellt sein, dass betroffene Healthcare-Unternehmen dem neuesten Stand der Technik entsprechen und den Prüfstandards der Bundesbehörde gerecht werden.

Wie wichtig die neue Verordnung ist, zeigt eine kürzlich erschienene Studie zur IT-Sicherheit im Gesundheitssektor, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)in Auftrag gegeben wurde. Hier offenbarte etwa ein Test der Mailserver mit dem Analysetool Cysmo, dass Patientendaten in deutschen Kliniken und Arztpraxen häufig nicht sicher aufgehoben sind. Insgesamt wurden neben den IT-Systemen von rund 1.200 niedergelassenen Ärzten auch 250 Kliniken und Apotheken untersucht. Das erschreckende Ergebnis war, dass lediglich 5 % der Kliniken einen sicheren Verschlüsselungsstandard nach Empfehlung des BSI verwendeten. 31 % nutzten die veralteten Standards SSL 2 und SSL 3, etwa 63 % die von der Bundesbehörde nicht mehr empfohlenen Standards TLS 1.0 oder TLS 1.1. Besonders erschreckend ist auch die Erkenntnis der Studie, dass E-Mail- und Passwortkombinationen von 60 % der Kliniken im Darknet aufzufinden waren. Angesichts dieser Zahlen überrascht die Tatsache nicht – wie eine vor zwei Jahren erschienene, großangelegte Erhebung von Roland Berger ergab – dass von 500 befragten Kliniken 64 % bereits Opfer eines Hackerangriffs wurden. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass das Problem der Mängel in Bezug auf die IT-Sicherheit im Healthcare-Sektor ein strukturelles ist. Kliniken müssen in dieser Hinsicht unbedingt reagieren und sich auf die neuen Herausforderungen einstellen, die mit der fortschreitenden Digitalisierung einhergehen.

Vor allem aber im Hinblick auf den vom BSI geforderten Aspekt des „neuesten Standes der Technik“ müssen deutsche Krankenhäuser dringend nachrüsten und eine einheitliche zeitgemäße Lösung einsetzen. Eine große Rolle spielt hier eine lückenlose clientseitige Datenverschlüsselung, mithilfe derer die Informationen bereits am Endgerät verschlüsselt werden. Dadurch hat nicht einmal der Hersteller der Lösung die Möglichkeit, auf gespeicherte Daten zuzugreifen. Sinnvoll ist es außerdem, eine Softwarelösung „Made & Hosted in Germany“ zu wählen. Denn deutsche Anbieter unterliegen den strengen deutschen Datenschutzgesetzen und versichern zugleich, dass die Lösung auch der EU-DSGVO entspricht. Entsprechende Zertifizierungen und Auszeichnungen wie z. B. die ISO27001 untermauern die Konformität zusätzlich. Wichtig ist außerdem, dass sich von autorisierten Personen jederzeit nachvollziehen lässt, wann welche Daten von wem bearbeitet wurden. Nur so lassen sich auch unkontrollierte Datenabflüsse erkennen und vermeiden.

Ein feingranulares Rechtesystem regelt außerdem detailliert, wer auf welche Daten zugreifen und diese bearbeiten darf. Wenn die Lösung zusätzlich noch über einen integrierten Ransomware-Schutz verfügt, mittels dem sich geschädigte Daten zeitnah wiederherstellen lassen, ist ein Maximum an Datensicherheit und -schutz gewährleistet. Klinikbetreiber müssen insgesamt das Risiko ernst nehmen und sich mit der Implementierung einer technisch zeitgemäßen Lösung auseinandersetzen – auf diese Weise sind sie künftig gewappnet im Kampf gegen Cyberkriminelle und vermeiden zudem verheerende Bußgelder im Rahmen der BSI-KRITIS-Verordnung. Auch Patienten können sich somit sicher sein, dass ihre sensiblen Daten in guten Händen sind und nicht kompromittiert werden.

Weitere Infos zu KRITIS erhalten Sie hier.

 

 

 

 

 

 

DRACOON ist für den eGovernment Award Computing Reader’s Choice Award 2019 nominiert

Regensburg, 11. Juli 2019 – DRACOON wurde für den eGovernment Award in der Kategorie Cloud & Infrastruktur nominiert.
Bis zum 10. Juli 2019 kann noch für unseren beliebten Cloudservice abgestimmt werden.

>>>Hier geht’s zum Voting

 

 

DRACOON treibt internationales Vertriebsprogramm weiter voran – Mark Kieffer wird Senior Manager Channel Sales

Mark Kieffer ist der neue Senior Manager Channel Sales bei DRACOON

Regensburg, 28. Mai 2019 – DRACOON, der Marktführer im Bereich Enterprise Filesharing im deutschsprachigen Raum hat einen neuen Senior Manager Channel Sales: Mark Kieffer, der bereits über eine langjährige Erfahrung und hervorragende Kontakte in der IT-Branche verfügt, übernahm im April den neugeschaffenen Posten. Er wird sich um den Auf- und Ausbau des Channelprogramms auf internationaler Ebene kümmern.

Kieffer startete seine berufliche Karriere vor über 20 Jahren als Kundenmanager im Vertrieb bei Ingram Micro. Dort fungierte er von 2000 bis 2004 als Produktmanager Purchasing. Nach seinem Wechsel zu Corel begann er dort als Distribution Manager DACH, wurde anschließend Manager Channel Sales DACH und übernahm später die Rolle des Senior Manager Channel Sales DACH, Benelux und Skandinavien. Seit 2017 war er bei Milestone Systems als Country Manager DACH beschäftigt. Dort war er auch für den weiteren Ausbau und die Betreuung der Technologiepartner zuständig.

Das DRACOON-Partnerprogramm umfasst nicht nur Reseller, sondern auch OEM- und Technologiepartner. Er selbst beschreibt die Lösung als geballte Power mit sehr viel Potential. „In meinen Augen ist DRACOON mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, erklärt der neue Senior Manager Channel Sales. „Meine persönliche Zielsetzung habe ich sehr klar formuliert. Ich werde mich dafür einsetzen, dass der mir anvertraute Bereich in enger Zusammenarbeit mit den Partnern zu einer der wichtigsten Umsatzsäulen im Unternehmen wird“, so Kieffer weiter.

Aber auch Arved Graf von Stackelberg, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing, freut sich über den Neuzugang: „Mark Kieffer agiert zu 100 % channelorientiert. Mit ihm konnten wir einen erfahrenen Mann gewinnen, der über ein großes Know-how im Channel- und Partnerbereich verfügt. Bereits in den ersten Wochen konnten wir wichtige Meilensteine setzen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

DRACOON unterstützt Hackaburg 2019 als Sponsor

Regensburg, 27. Mai 2019 – Am vergangenen Wochenende fand zum wiederholten Mal die Hackaburg in der Tech-Base in Regensburg statt. Die Hackaburg ist ein einzigartiges Hackathon-Erlebnis, das mehr als 100 Entwickler, Designer und Unternehmer aus der ganzen Welt zusammenbringt. Innerhalb von 2 Tagen werden in über 30 Teams spannende Aufgabenstellungen gelöst, die am Finaltag dann prämiert werden.

Auch in diesem Jahr beteiligte sich DRACOON als Sponsor und schickte zugleich zwei Mitarbeiter bei den Tracks ins Rennen, die die Teilnehmer begleiteten.

Für das Regensburger IT-Unternehmen ist die Hackaburg eine gelungene Möglichkeit um mit dem regionalen IT-Nachwuchs in Kontakt zu treten.

DRACOON wird zweifach mit dem Stevie Award ausgezeichnet

Regensburg, 06. Mai 2019 – Die Cloud-Lösung des Regensburger Softwareunternehmen DRACOON wurde am vergangenen Freitag mit den Gold Stevie Awards als „Unternehmen des Jahres – Computer Software“ und „Beste Cloud-Plattform“ ausgezeichnet. Der hochkarätige Wirtschaftspreis wird einmal im Jahr von einer Expertenjury aus 50 Führungskräften verliehen.

DRACOON wird inzwischen von zahlreichen führenden Unternehmen aus Europa genutzt, die mit sensiblen Daten arbeiten. Die hochsichere, plattformunabhängige Software verfügt über höchste Sicherheitsstandards. Mit der DSGVO-konformen Softwarelösung lassen sich bequem und sicher auf sämtlichen Endgeräten Daten tauschen. Durch die offene API kann DRACOON problemlos an sämtliche bestehenden Systeme integriert werden. Sie bietet verschiedene Workflow-Integrationen – von der sicheren E-Mail-Kommunikation bis hin zur vollständigen Modernisierung des File-Services.

„Wir freuen uns sehr über die Gold Stevie Awards als ‚Unternehmen des Jahres – Computer-Software‘ und ‚Beste Cloud-Plattform‘, denn sie bestätigen unsere tägliche Arbeit und unsere Vision für eine Welt befreit von Datenmissbrauch“, betont Arved Graf von Stackelberg, einer der beiden Geschäftsführer, erfreut.

Jährlich erreichen die Stevie Awards über 12.000 Bewerbungen von Organsisationen aus über 70 Nationen. Der renommierte Wirtschaftspreis würdigt Organisationen jeder Art und Größe sowie die dahinterstehenden Personen und erkennt herausragende Leistungen am Arbeitsplatz weltweit an. Teilnahmeberechtigt bei den German Stevie Awards sind alle Unternehmen deutschlandweit. Ausgezeichnet werden die Sieger in vielen Award-Kategorien, die von Unternehmen des Jahres über die besten Kundenservice- und HR-Lösungen bis hin zu neuen Produkten und wirkungsvolle Marketingkampagnen reichen. Ebenso ist Kreativität gefragt, denn die German Stevie Awards prämieren auch unternehmensbezogene E-Books, Webseiten, Apps oder Videos.

>>>Zum Video

 

Ransomware: Die nicht endende Gefahr – BSI warnt vor neuer Angriffsmethode

Ein Statement von Marc Schieder, CIO DRACOON GmbH

Regensburg, 26. April 2019 – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut eindringlich vor Angriffen, an deren Ende die Ausführung von Verschlüsselungstrojanern stehen. Das besonders Erschreckende hierbei: Die Cyberkriminellen verwenden dieses Mal Methoden, die laut Aussage der Bundesbehörde bis vor wenigen Monaten noch nachrichtendienstlichen Akteuren vorbehalten waren. Um zunächst in die jeweiligen Unternehmensnetze zu gelangen, wird hier häufig im ersten Schritt das sogenannte Dynamit-Phishing in Form von breit angelegten Spam-Kampagnen angewandt. Diese Methodik ist bereits im Zusammenhang mit dem Trojaner Emotet bekannt, der bereits seit Jahren Schäden in Millionenhöhe bei deutschen und internationalen Unternehmen versursacht. Sind die Angreifer in das Netzwerk eingedrungen, können sie sich dort weiter ausbreiten. Hierbei versuchen die Kriminellen, etwaige Backups zu manipulieren, beziehungsweise zu löschen. Schließlich infizieren sie die Computersysteme vielversprechender Ziele koordiniert mit Ransomware, welche schließlich ausgeführt wird. Die dadurch resultierenden Störungen im Betriebsablauf sind erheblich, die geforderten Lösegeldsummen weitaus höher als dies bei früheren Ransomware-Angriffswellen der Fall war.

Die Frage, wie Firmen sich vor Angriffen solcher Art schützen können, lässt sich sowohl technisch als auch organisatorisch beantworten. In Bezug auf die IT-Umgebung von Unternehmen sollten diese bei der Implementierung neuer Lösungen, etwa im Bereich Filesharing, beispielsweise auf einen integrierten Ransomware-Schutz achten. Hier können verschlüsselte Daten im Falle eines Angriffs über den Papierkorb ohne Zeitverlust wiederhergestellt werden, da alle Informationen versioniert gespeichert werden. Dies funktioniert auf folgende Weise: Bei einer Ransomware-Attacke werden die Daten mit den verschlüsselten Informationen überschrieben – die unverschlüsselten Versionen dieser wiederum, liegen automatisch im Papierkorb und können vollständig und unbeschadet wiederhergestellt werden. Die Technologie schützt im Ernstfall vor einem massiven Datenverlust, der unter Umständen geschäftskritisch sein kann.

Auf organisatorischer Ebene gilt es, Mitarbeiter aller Abteilungen ausreichend über aktuelle Gefahren aufzuklären und zu schulen. Insbesondere ist es wichtig – wie auch das BSI in seiner Stellungnahme betont – die Bedrohung unbedingt ernst zu nehmen und vorbereitet zu sein. Präsident Arne Schönbohm macht deutlich, dass die IT-Sicherheit als Voraussetzung für die Digitalisierung gesehen werden sollte, um von dieser Entwicklung dauerhaft profitieren zu können. Als deutscher Anbieter einer Enterprise-Filesharing-Lösung haben wir uns bereits früh mit den Herausforderungen der Digitalisierung in Bezug auf die IT-Sicherheit befasst und die Aspekte Datenschutz und Datensicherheit sind seit dem ersten Tag oberste Priorität gewesen. Nur wenn Hersteller von IT-Security-Lösungen ihre Verantwortung wahrnehmen und gleichzeitig Wirtschaftsunternehmen jeglicher Branche die Bedrohungen für die Cybersicherheit ernst nehmen, kann die Gefahr gebannt werden. Sowohl Software als auch Organisationen, die diese nutzen, müssen dringend mit dem steigenden Professionalisierungsgrad der Cyberkriminellen mithalten. Auf diese Weise wird der Wirtschaftsstandort Deutschland vor massiven finanziellen Verlusten geschützt und selbst ausgeklügelte Angriffsmethoden laufen schließlich ins Leere.

DRACOON initiiert erfolgreiche DKMS-Registrierungsaktion für den Kampf gegen den Blutkrebs im Posthof

DRACOON und DKMS

Regensburg, 11. April 2019 – Das Regensburger Softwareunternehmen DRACOON rief am 10. April zu einer großen Registrierungsaktion im Kampf gegen den Blutkrebs auf. Allen voran ließen sich die eigenen Mitarbeiter, aber auch Mitarbeiter aus den benachbarten Firmen im Regensburger Posthof registrieren.

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch – ob Erwachsener, Kind oder Jugendlicher – in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Oftmals ist eine Stammzellenspende die einzige Chance auf Heilung, doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender. Um sich als potenzieller Spender zu registrieren, wird eine Probe der Mundschleimhaut benötigt, die sich sehr unkompliziert mithilfe von drei Stäbchen aus dem Mundinnenraum entnehmen lässt. Ganz nach dem Motto „Besiegen wir gemeinsam den Blutkrebs“ folgten zahlreiche Mitarbeiter im Posthof dem Aufruf des Spezialisten für File Sync and Share und ließen sich in die große Spenderdatenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen.

Ein Teil des DRACOON-Teams, das die Gelegenheit nutzte um sich registrieren zu lassen.

#cnetz nutzt die sichere Cloud von DRACOON

 

 

Berlin/Regensburg, den 03.04.2019– #cnetz e.V., digitalpolitischer „Think Tank“ mit Sitz in Berlin und die DRACOON GmbH aus Regensburg, Anbieter einer sicheren, deutschen Cloud-Lösung, haben heute ihre Zusammenarbeit vereinbart. Der Vereinsvorstand von #cnetz und die Geschäftsführung des jungen IT-Unternehmens DRACOON sind dabei übereingekommen, dass #cnetz seinen Mitgliedern ab sofort die Lösung von DRACOON zur Verfügung stellt.

„Nach den wiederholten Cyber-Angriffen auf Politiker des Bundestages wollten wir ein Zeichen setzen und eine sichere Cloud für unsere Arbeit auswählen. DRACOON ist ein Beispiel dafür, dass auch in Deutschland innovative IT-Sicherheitslösungen entwickelt werden“, erklärt René Pickard, stellvertretender Vorstandssprecher von #cnetz.

„Wir sind froh über die Zusammenarbeit mit #cnetz, weil wir mit unserer Lösung für eine sichere Plattform sorgen, die in der Zusammenarbeit zwischen #cnetz und den Mandatsträgern in den Parlamenten Zeichen setzt“, freut sich Arved Graf von Stackelberg, einer der beiden Geschäftsführer der DRACOON GmbH. 

DRACOON ist Marktführer im Bereich Enterprise File Sharing im deutschsprachigen Raum und zählt zu den am stärksten wachsenden SaaS-Unternehmen in Deutschland. Die hochsichere, plattformunabhängige Software ist als Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Version erhältlich und wurde von unabhängigen Top-Analysten wie ISG als „Leader“ bezeichnet. Verschiedene Zertifikate und Siegel wie ISO 27001, EuroPriSe und ULD bescheinigen DRACOON höchste Sicherheitsstandards. Die universell einsetzbare API bietet breite Anwendungsfelder von Datenaustausch und Workflow-Integrationen, über sichere E-Mail-Kommunikation bis hin zur vollständigen Modernisierung des File-Services.

Kontakt DRACOON
Eva Janik, Tel: 09 41 / 7 83 85 – 634 E-Mail: e.janik@dracoon.de

Das #cnetz ist ein gemeinnütziger Verein, der bei Fragestellungen zu digitalpolitischen Themen Positionen bezieht und mit seiner Fachkompetenz Mandatsträgern auf Bundes- und Landesebene zur Verfügung steht. #cnetz setzt keine Parteimitgliedschaft voraus, seine Mitglieder eint jedoch ein bürgerliches Politikverständnis. #cnetz geht davon aus, dass die Digitalisierung eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit und die Weiterentwicklung des Zusammenlebens ist – gesellschaftlich, kulturell, politisch und ökonomisch. Datensicherheit und gegenseitiges Vertrauen sind dabei für das #cnetz unabdingbare Grundsätze einer global-vernetzten, digitalen Gesellschaft.

Kontakt #cnetz
René Pickard, Tel: 0 23 51 / 9 79 10 E-Mail: info@c-netz.de

Innovationsbremse Urheberrechtsreform: Komplett an der Realität vorbei

Ein Statement zur EU-Urheberrechtsreform von Dr. Florian Scheuer, CTO bei DRACOON

Dr. Florian Scheuer

Regensburg, 28. März 2019 – Seit Dienstag steht fest, dass die umstrittene EU-Urheberrechtsreform tatsächlich realisiert wird. Das Europaparlament stimmte der Reform zu – ein erster Schritt zur Umsetzung der kontroversen Richtlinie.

Mit Sicherheit ist die Absicht der Initiative, das Urheberrecht von Künstlern, Musikern und Autoren im digitalen Zeitalter zu stärken und ihre Leistungen fair zu vergüten, gut gemeint. Die Umsetzung in dieser Form wird den einzelnen Kunstschaffenden jedoch kaum zugutekommen. Und auch der Gedanke, Riesen-Konzerne wie Google oder Facebook für die Verbreitung und Bereitstellung sämtlicher Inhalte zur Kasse zu bitten, wird kaum funktionieren. Stattdessen wird die Macht der amerikanischen Unternehmen noch weiter gestärkt, wenn etwa komplexe Uploadfilter zum Einsatz kommen sollen, um Inhalte auf Urheberschaft zu prüfen. Heute existieren lediglich diejenigen Uploadfilter, die von den US-amerikanischen Techgiganten entwickelt wurden (u.a. „Content ID“ von Google/Youtube).

Dies ist nur eines von vielen Argumenten, warum die Neuerung ihren Sinn verfehlt und stattdessen fatale Auswirkungen auf sämtliche Bereiche des freien Internets haben wird.

Vielfalt des freien Internets geht zurück

Wenn sämtliche Online-Portale und Plattformen, die auf dem Austausch von Text-, Bild-, Ton- oder Videodokumenten basieren, dazu angehalten sind, alle Daten zu durchleuchten, wird die Fülle an Informationen im Internet drastisch abnehmen. Prüfvorgänge wären nur mit technischer Hilfe möglich, zu hoch wäre für viele Betreiber das Risiko, abgemahnt zu werden. Zu wenig ausgereift sind Filtervorgänge, um Urheberechtsverletzungen automatisiert zu erkennen und etwa von künstlerischen Satirebeiträgen zu unterscheiden. Vielmehr werden Mengen an Daten durch sogenanntes „Overblocking“ herausgesiebt werden, eine massive Einschränkung der Meinungs- und Kunstfreiheit und damit auch der Informationsvielfalt.

Katastrophale Auswirkungen auf europäische IT-Startups

Mit der Reform wird eine Rechtsgrundlage geschaffen, welche die Entwicklung neuer und innovativer Geschäftsmodelle im Internet erschwert und sogar verhindert. Durch die Restriktionen, die die Gesetzesreform mit sich bringt, wird die Zahl verschiedener Internetdienste zurückgehen, auch wenn diese in der Regel nie auf eine Urheberrechtsverletzung ausgelegt waren. In vielen Bereichen wird die Rechtsunsicherheit einfach zu groß sein und eine Lizenzierung sämtlicher Inhalte wird für kleine Startups weder finanziell noch organisatorisch machbar sein. Dies legt jungen Gründern Steine in den Weg und bremst damit Fortschritt und Entwicklung. Ausnahmeregelungen, die kleine Digitalunternehmen verschonen sollen, sind nahezu nutzlos, da sie nur greifen, wenn bestimmte Kriterien hundertprozentig erfüllt werden.

Wie die Ausgestaltung der Richtlinie in Deutschland aussehen wird, wird sich zeigen. Sicherlich wird man zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht abschätzen können, welche Auswirkungen die Reform tatsächlich haben wird. Dennoch wird schon jetzt deutlich, dass die Einhaltung eine Mammutaufgabe sein wird, die für kleine Betreiber und Startups nur schwer handzuhaben ist.