DRACOON erhält BSI C5 Testat

Von links: Kentaro Ellert (PwC), Arved Graf von Stackelberg, Marc Schieder, Lukas Hartmann, Markus Vehlow (PwC) und Johannes Schreier

Regensburg, 14. Oktober 2019 – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Anforderungskatalog Cloud Computing (C5) verschiedene Anforderungen für Cloud-Anbieter zusammengefasst. Nach diesen Anforderungen wurde nun auch DRACOON, der Marktführer im Bereich Enterprise Filesharing in der DACH-Region, testiert. Das Testat wurde in der vergangenen Woche auf der it-sa, Europas führender IT-Security-Messe, übergeben.

Vor allem für Behörden und öffentliche Einrichtungen spielen die Vorgaben, die durch den Katalog abgefragt werden, in der Entscheidungsfindung eine große Rolle. Im C5 legt das BSI fest, welchen Verpflichtungen und Anforderungen Cloud-Anbieter in Bezug auf die Informationssicherheit nachkommen müssen. Die Testierung darf ausschließlich von einem Wirtschaftsprüfer als unabhängigem Dritten durchgeführt werden. DRACOON wurde in diesem Zusammenhang von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) geprüft.

„Wir haben mit DRACOON einen deutschen Cloud-Anbieter nach BSI C5 geprüft. Es erfreut uns, dass DRACOON dabei auf das Know-how von PwC vertraut hat, das wir als Entwickler des BSI C5 in die entsprechenden Projekte einbringen“, bewertet Markus Vehlow, Partner bei PwC Deutschland und verantwortlich für Trust & Transparency Solutions, die zurückliegende Prüfung.

Bei der Beurteilung legt das BSI großen Wert auf Transparenz. Bei der Prüfung musste DRACOON eine umfangreiche Systembeschreibung abgeben und darüber hinaus auch sogenannte Umfeldparameter darstellen, die eine Auskunft über alle Zertifizierungen, Offenbarungs- und Ermittlungspflichten gegenüber staatlichen Stellen, die Diensterbringung, die Datenlokation und den Gerichtsstandort geben.

„Jedes Unternehmen und jede Einrichtung steht vor der Herausforderung, Daten digital sicher zu speichern, zu verwalten und zu teilen. Mit DRACOON möchten wir der Welt die Souveränität über ihre Daten zurückgeben. Für uns ist die BSI C5 Testierung ein wichtiger Schritt, um gerade Einrichtungen aus dem Behördenumfeld die Entscheidungsfindung deutlich zu erleichtern“, unterstreicht Marc Schieder, CIO von DRACOON, die Bedeutung des abgeschlossenen Testverfahrens für das SaaS-Unternehmen aus Regensburg. „So können Kunden schnell und vereinfacht feststellen, ob ein Cloud-Dienst den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere auch der DSGVO, den eigenen Richtlinien oder auch der Gefährdungslage in Bezug auf eine Wirtschaftsspionage entspricht“, führt Schieder weiter aus.

Über PwC
PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 276.000 Mitarbeiter in 157 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften.

Weitere Details unter www.pwc.com/structure

Zur feierlichen Übergabe auf der it-sa gibt es auch einen kleinen Videomitschnitt.

DRACOON ermöglicht mit DIGITTRADE datenschutzkonformen Data-Bring-In Service

Regensburg, 25. September 2019 – DRACOON, der Marktführer in der DACH-Region im Bereich Enterprise Filesharing arbeitet künftig eng mit der DIGITTRADE GmbH zusammen. So können Neukunden beim Umzug in die Cloud ihre Bestandsdaten mit Hilfe einer verschlüsselten und durch das BSI zertifizierten Festplatte von DIGITTRADE sicher an DRACOON übergeben.

Möchte ein Unternehmen seine Daten künftig bei DRACOON speichern, kann es ab sofort auf die Services von DIGITTRADE zugreifen. Um den Umzug von sensiblen Daten in die Cloud zu ermöglichen, erhält der Kunde vorab eine verschlüsselte Festplatte, die mit einer zusätzlichen Smartcard gesichert ist. Auf dieser kann er alle Daten, die später in der Cloud abrufbar sein sollen, ablegen. Die Festplatte ist so gestaltet, dass Daten nur mit der Smartcard und der zugehörigen PIN verwendet werden können. Im nächsten Schritt schickt der Kunde die Festplatte ohne die Smartcard an DRACOON. Der Versand der Smartcard erfolgt zeitverzögert auf einem separaten Transportweg. Sobald beide Komponenten (Festplatte und Smartcard) bei DRACOON angekommen sind, können die Daten mittels Smartcard und PIN-Eingabe freigeschaltet und in die Cloud des Kunden importiert werden.

Die BSI-Zertifizierung ermöglicht es Behörden und Unternehmen, die strengen Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) bei der Speicherung personenbezogener und sensibler Daten zu erfüllen. Mit Hilfe der Festplatte HS256 S3 von DIGITTRADE können verschiedene datenschutzbezogenen Prozesse neu und effizienter gestaltet werden.

„Jedes Unternehmen und jede Einrichtung steht vor der Herausforderung, Daten digital sicher zu speichern, zu verwalten und zu teilen. Mit DRACOON möchten wir der Welt die Souveränität über ihre Daten zurückgeben. DIGITTRADE bietet mit seiner zertifizierten Festplatte einen sicheren Transportweg für die initialen Daten unserer Kunden, bevor unsere eigentliche Arbeit in der Cloud beginnt und die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unserer Lösung greift“, erklärt Marc Schieder, CIO von DRACOON.

„Mit DRACOON und DIGITTRADE treffen zwei innovative IT-Security-Unternehmen aufeinander, für die der Sicherheitsgedanke oberste Priorität hat. Sieht man sich die Kunden genauer an, die mit DRACOON arbeiten, entdeckt man darunter viele Banken, Behörden oder öffentliche Einrichtungen. Gerade in diesen Bereichen gibt es große Auflagen, die bei der Speicherung von Daten erfüllt werden müssen. Mit unserem verschlüsselten Festplattensystem liefern wir hier BSI-konform eine ideale Vorab-Lösung für den sicheren Datentransfer in die Cloud“, erläutert Leonid Gimbut, Geschäftsführer der DIGITTRADE GmbH.

DRACOON und DIGITTRADE auf der it-sa
Beide Unternehmen befinden sich auch in diesem Jahr wieder auf der it-sa. Die Messe ist Europas größte Plattform für IT-Security und zieht mittlerweile über 14.000 Fachbesucher in den Bann. Sie findet von 08. bis 10. Oktober 2019 in Nürnberg statt. DRACOON hat seinen Stand in in Halle 10.0/0320, DIGITTRADE ist in Halle 9.0/9626  angesiedelt.

Über DIGITTRADE
Die DIGITTRADE GmbH entwickelt und produziert seit 2005 externe Festplatten und USB-Sticks mit Hardwareverschlüsselung, die Geschäfts- und Privatdaten sicher vor unbefugten Zugriffen schützen. Als einziges Unternehmen weltweit bietet DIGITTRADE Festplatten mit BSI-Zertifizierung  an. Banken, Unternehmen und Behörden verwenden die hochsicheren Festplatten HS256S und HS256 S3 zum sicheren Transport von sensiblen Daten und zur Erstellung von datenschutzkonformen Backups.

Die DIGITTRADE GmbH ist Mitglied im Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) sowie im Bundesverband IT-Sicherheit e. V. (TeleTrusT).

Weiterführende Informationen unter: www.digittrade.de

 

 

DRACOON erhält Siegel „Validierte IT-Sicherheit“ vom TÜV Hessen

 

 

Regensburg, 25. September 2019 – Der TÜV Hessen hat DRACOON mit dem Prüfsiegel „Validierte IT-Sicherheit“ ausgezeichnet. Der Cloud-Anbieter ist Marktführer im Bereich Enterprise Filesharing im deutschsprachigen Raum und bestätigt damit ein weiteres Mal seine Professionalität und die Einhaltung seiner hohen Sicherheitsstandards.

Jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, Daten digital sicher zu speichern, zu verwalten und zu teilen. DRACOON aus Regensburg bietet mit seiner Software die passende Lösung und gibt seinen Kunden die Souveränität über ihre Daten zurück. DRACOON nimmt die Themen Cybersecurity und Datenschutz sehr ernst. Die externe Validierung durch die Experten des TÜV Hessen macht dies nun messbar und bestätigt, dass DRACOON die Anforderungen des TÜVs erfüllt.

Im Rahmen der Prüfung durch den TÜV Hessen wurden Kriterien wie Network Security, Notfallmanagement, Datenschutz und Informationssicherheit, Backup Systeme sowie Weiterbildung und Compliance mit vertiefenden Fragen geprüft.

 

 

Marc Schieder, CIO von DRACOON freut sich über die weitere Auszeichnung:

„Das Siegel ist sehr hilfreich für alle, die sich für DRACOON intessieren und sich noch in der Phase der Entscheidungsfindung bewegen.
Es belegt, dass relevante Kriterien bereits offiziell durch eine externe Stelle erfolgreich geprüft wurden“, so Schieder.

 

Warum beschützen Sie Ihre Daten nicht?

Ein Videostatement von Marc Schieder

Regensburg, 18. September 2019 – Gestern wurde bekannt, dass über 16 Millionen Datensätze aus Patientenakten über Jahre hinweg öffentlich digital einsehbar waren.
Denkt man über die Folgen genauer nach, ist das katastrophal.

Marc Schieder stellt sich deswegen in einem Videostatement die Frage: „Warum beschützen Sie Ihre Daten nicht?“

 

Millionen von Patientendaten jahrelang einsehbar: Ein Warnschuss für den Healthcare-Bereich?

Ein Statement von Marc Schieder, CIO von DRACOON

Regensburg, 18. September 2019 – Laut Recherchen des Bayerischen Rundfunks und der US-Investigativplattform ProPublica sind hochsensible medizinische Daten von Patienten aus Deutschland und den USA auf ungesicherten Servern gelandet. Das bedeutet konkret, dass unbeteiligte Dritte jederzeit Zugriff auf diese Informationen hatten. Betroffen sind Daten von Millionen von Patienten, unter anderem handelt es sich um Informationen wie Vor- und Nachname der Betroffenen, Geburtsdatum, aber auch Details über die jeweilige Behandlung. Außerdem finden sich hochauflösende Röntgenbilder in der Sammlung. Diese Informationen waren wohl jahrelang im Internet verfügbar und konnten frei eingesehen werden. In der Summe geht es um insgesamt 16 Millionen Datensätze – 13.000 davon stammen aus Deutschland. Global sind etwa 50 Länder von dem Leak betroffen. Hierzulande entfällt der Großteil der Datensätze auf Patienten aus dem Raum Ingolstadt und aus Kempen (Nordrhein-Westfalen).

Dieser jüngste Vorfall ist erschreckend, trotzdem überrascht er nicht. Denn auch eine aktuelle Untersuchungzur IT-Sicherheit im Gesundheitssektor im Auftrag der Versicherungswirtschaft ergab, dass das Thema Cybersicherheit in Praxen und Kliniken deutlich zu kurz kommt. So bewies die Erhebung unter anderem, dass in 20 von 25 Praxen alle Benutzer Administrationsrechte besaßen und keine einzige befragte Praxis regelmäßig prüft, ob alte Administratorenrechte noch bestehen. Aufgedeckt wurde außerdem ein massiver Nachholbedarf in Sachen Verschlüsselung. Sensible Patientendaten sind nach einem Test der Mailserver mit dem Analysetool Cysmo stark gefährdet, denn von den ca. 1.200 untersuchten Arztpraxen waren nur 0,4 % hinsichtlich der unterstützten Verschlüsselungsmethoden auf dem vom BSI empfohlenen Stand der Technik. Alle weiteren niedergelassenen Ärzte verlassen sich hinsichtlich der Verschlüsselung im Mail-Verkehr auf veraltete und unsichere Standards. Und genau das eröffnet Dritten die Möglichkeit, solch eine Mail auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger abzufangen. Bei den befragten Kliniken entsprachen immerhin 5 % dem aktuellen BSI-Standard – vor dem Hintergrund der besonderen Sensibilität der Daten ist aber auch diese Zahl erschreckend. Getestet wurden die Mailserver durch die PPI AG im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Studie ergab außerdem, dass E-Mail-/Passwort-Kombinationen von 60 % der Kliniken bereits im Darknet gefunden werden konnten. Bei den Arztpraxen lag diese Zahl bei 9 %.

Um ein dauerhaft hohes Niveau an Datenschutz und Datensicherheit im Betrieb zu gewährleisten, müssen sowohl Kliniken als auch niedergelassene Ärzte, aber auch Apotheker und andere Gesundheitsdienstleister ihre Verantwortung für den sicheren Umgang mit Patientendaten ernst nehmen. Dazu gehört, dass ein maximal sicherer Verschlüsselungsstandard genutzt wird – dies betrifft neben dem E-Mail-Verkehr auch Lösungen aus dem Bereich Enterprise Filesharing, wie sie bereits von zahlreichen Praxen und Kliniken genutzt werden. Idealerweise bieten Lösungen aus diesem Sektor eine clientseitige, offen gelegte Verschlüsselung. Hierbei werden die Daten bereits am Endgerät verschlüsselt, was ein Maximum an Datensicherheit garantiert. Auch in Bezug auf das Thema „Berechtigungen“ sollten Healthcare-Unternehmen dringend reagieren, sodass sichergestellt ist, dass wirklich nur derjenige Benutzer Zugriff auf Daten hat, auf die er berechtigt ist. Neben einer hohen Sicherheitskultur in Bezug auf Passwörter gehört dazu auch, dass nur solche Lösungen zum Dateiaustausch implementiert werden, die über ein modernes Berechtigungskonzept mit dezentraler Administration verfügen.  Zugriffsrechte müssen einfach und individuell an interne Mitarbeiter, aber auch externe Beteiligte vergeben werden können. So wird sichergestellt, dass bestimmte Personen zum Beispiel nur Leserechte erhalten, andere wiederum auch Daten bearbeiten und löschen können. Auf diese Weise wird verhindert, dass Unbefugte auf sensible Patientendaten Zugriff haben. Spätestens jetzt sollten Kliniken und andere Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich das jüngste Datenleck als Warnung sehen und ihre IT-Sicherheitskultur im Unternehmen dringend prüfen –organisatorisch, aber auch dahingehend, dass neue Lösungen innerhalb des Betriebs den höchsten Ansprüchen in Sachen Datensicherheit und -schutz genügen.

 

Willkommen bei der zweiten Ausgabe unseres Magazins DRACOON Insights

Regensburg, 16. September 2019 – Herbert von Karajan sagte einmal, dass derjenige, der alle seine Ziele erreicht hat, sie zu niedrig ausgewählt hat. Wir können mit gutem Gewissen behaupten, dass wir noch genügend Ziele vor uns haben, die wir erreichen möchten. Und das am liebsten zusammen mit Ihnen. 

Aber immerhin einen kleinen Meilenstein aus den vergangenen Wochen haben Sie gerade vor sich – die zweite Ausgabe unseres DRACOON-Magazins. 

Was möchten wir damit eigentlich bewirken?
Mit dem „Blick hinter die Kulissen“ wollen wir Ihnen gerne zeigen, was uns bewegt. Allem voran aber auch, welche Menschen bei DRACOON arbeiten, wie sie ticken, welche Rolle sie in unserem Unternehmen spielen und natürlich auch, was Sie in Zukunft von uns, dem Marktführer im Bereich Enterprise Filesharing im deutschsprachigen Raum, als Partner und Dienstleister erwarten dürfen. 

Die große Zielsetzung für unsere mehrfach zertifizierte und ausgezeichnete Lösung besteht jedoch immer darin, dass DRACOON zukunftsweisend der Service sein soll, damit Sie die Souveränität über Ihre Daten bewahren und Sie auf eine maximal sichere Art und Weise Ihre Reise in der Digitalisierung mit all ihren Herausforderungen fortsetzen können. 

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe. 

Ihr DRACOON-Team

 

 

Unter4Ohren: Arved Graf von Stackelberg im Interview mit Davor Kolaric

Regensburg, 11. September 2019 – Diese Woche war Davor Kolaric von all-about-security bei uns in Regensburg. Entstanden ist dabei ein neuer Beitrag mit unserem CSO Arved Graf von Stackelberg. Die beiden haben sich eingehend über den „Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) vor Ransomware“ unterhalten.

Das Ergebnis gibt es direkt im Podcast.

 

 

Neuer CFO und Unterstützung im Sales-Team – DRACOON besetzt zwei unternehmerische Schlüsselrollen

Regensburg, 10. September 2019 – DRACOON, der Marktführer im Bereich Enterprise Filesharing im deutschsprachigen Raum konnte mit Dr. Björn Momsen einen neuen CFO gewinnen. Ergänzend übernimmt Sandra Schneider-Dragon im Sales das High Velocity Team des Regensburger SaaS-Unternehmens.

 

von links: Sandra Schneider-Dragon und Dr. Björn Momsen

Die Rolle des CFO ist für Dr. Björn Momsen kein Neuland: Er war zuletzt bei Wachstumsunternehmen wie Webtrekk oder Trusted Shops als CFO tätig und für die Professionalisierung und den Ausbau von kaufmännischen Prozessen und Teams zuständig. Zuvor war er unter anderem als Senior Investmentmanager bei der High-Tech-Gründerfonds Management GmbH mit der Finanzierung und Betreuung von Startups betraut. In seiner neuen Position wird er sich vorrangig um das effiziente Wachstum und die Skalierbarkeit von DRACOON kümmern. „DRACOON ist am Markt, aber auch technologisch sehr gut positioniert. Mich begeistert bereits nach den ersten Tagen das ambitionierte Team und die Möglichkeit, DRACOON auf der weiteren Reise zu begleiten und fördern zu können“, führt der neue CFO aus.

Sandra Schneider-Dragon war bereits für große Player wie Huawei und Microsoft tätig. Sie bringt eine langjährige Erfahrung aus unterschiedlichen Unternehmen mit, von denen DRACOON sicherlich profitieren wird. „Ich sehe unglaublich viel Potential bei DRACOON und freue mich auf die neue Herausforderung“, erklärt die Sales-Expertin. „In den kommenden Monaten möchte ich den Fokus des Velocity Sales Teams noch stärker auf ‚Cloud First‘ ausrichten“, so Schneider-Dragon weiter.

Jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, Daten digital sicher zu speichern, zu verwalten und zu teilen. DRACOON gibt der Welt mit seiner Cloud-Lösung die Souveränität über ihre Daten zurück. „Mit Dr. Björn Momsen und Sandra Schneider-Dragon konnten wir zwei wichtige Schlüsselpositionen in unserem Unternehmen besetzen, die für das weitere Wachstum und den Ausbau unserer sehr guten Marktposition eine große Rolle spielen“, äußert sich Managing Director Arved Graf von Stackelberg zu den beiden neuen Mitarbeitern. „Wir haben noch einiges vor: Um diese Ziele zu erreichen, werden wir unser Team Schritt für Schritt weiter mit fokussierten Playern verstärken, die uns mit vollem Einsatz auf unserem Weg unterstützen“, ergänzt Marc Schieder, CIO DRACOON.

von links: Dr. Florian Scheuer (CTO), Arved Graf von Stackelberg (CSO / CMO), Sandra Schneider-Dragon (High Velocity Team), Dr. Björn Momsen (CFO) und Marc Schieder (CIO)

 

 

 

 

 

DRACOON auf der deutschen „Ones to Watch“-Liste der Business Excellence

EBA One to watch DRACOON

 

 

 

Regensburg, 04. September 2019 – Die “European Business Awards“, einer der weltgrößten und langjährigsten branchenübergreifenden Unternehmenswettbewerbe, würdigt regelmäßig in 33 europäischen Ländern die besten Unternehmen in der „Ones to Watch“-Liste.

Jedes Unternehmen, das dort aufgeführt wird, hat einen außergewöhnlichen Erfolg in einer der Kategorien der 18 European Business Awards bewiesen und spiegelt die Kernwerte „Innovation“, „Erfolg“ und „Ethik“ wider. In diesem Jahr wurde auch DRACOON aufgenommen und auf diese Art und Weise ausgezeichnet. Die Liste ist für jedes Land unter www.businessawardseurope.com verfügbar.

Zudem haben wir bei der großen Gala im Dezember 2019 die Chance, nationaler Gewinner zu Deutschland zu werden.

Projekt Gaia-X: Wichtiger Vorstoß als Gegengewicht zur Dominanz von US-Cloud-Anbietern

Ein Statement von Marc Schieder, CIO von DRACOON 

Regensburg, 03. September 2019 – Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung Ende letzter Woche unter Berufung auf die Bundesregierung berichtete, strebt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein europäisches Cloud-Netzwerk an. Konkret sollen sich hier kleinere Anbieter aus dem Bereich Cloud verbünden, indem sie ein offenes Netzwerk bilden und somit Europa mit Rechenkraft versorgen. Als Quelle für diese Informationen nannte die FAZ ein internes Papier des Ministers, nach dem eine europäische Dateninfrastruktur das Ziel sei. Die Bundesregierung plane weiterhin, als Nutzer der europäischen Cloud eine zentrale Rolle zu übernehmen. Die Entscheidung, ob das vorerst auf „Gaia-X“ getaufte Projekt als Unternehmen, Stiftung oder Verein gegründet werden solle, stehe derzeit noch aus.

Angesichts der derzeitigen Übermacht von US-Cloud-Providern überrascht der Vorstoß von Herrn Altmaier nicht wirklich. Denn die bisherige Situation in Deutschland sieht so aus, dass sowohl viele Unternehmen als auch der Staat selbst oftmals auf Dienste amerikanischer Anbieter zurückgreifen – die Cloud-Landschaft wird derzeit von Google, Amazon und Microsoft dominiert. Die Tatsache, dass die Nutzung dieser Dienste in Bezug auf den Datenschutz und die Datensicherheit der Nutzer problematisch sein kann, beschäftigt Betriebe und Behörden hierzulande aber längst. Spätestens seit Inkrafttreten des sogenannten CLOUD Acts im März 2018 stehen viele Organisationen vor einem echten Dilemma, denn dieser lässt sich faktisch nicht mit der hierzulande geltenden EU-DSGVO vereinbaren, sondern steht in einem starken Gegensatz zur Verordnung. Das US-Gesetz heißt mit vollem Namen „Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act“ und stellt eine Weiterentwicklung des Patriot Acts von 2001 dar, der die Herausgabe personenbezogener Daten von US-Unternehmen an amerikanische Behörden vorsieht. Seit März letzten Jahres sind IT-Firmen – etwa aus dem Bereich Cloud – gesetzlich dazu angehalten, den Zugriff auf gespeicherte Daten bei Bedarf auch dann zu gewähren, wenn diese außerhalb der USA gespeichert wurden. Dies gilt sogar, wenn lokale Gesetze am Ort der Speicherung gegen die Herausgabe sprechen. Die Tatsache, dass die DSGVO besagt, Unternehmen dürfen ihre innerhalb der EU gespeicherten Informationen nicht ohne Rechtshilfeabkommen herausgeben, stellt kommerzielle Nutzer von US-Cloud-Diensten daher vor große Probleme. Besonders im Hinblick auf die empfindlichen Strafen im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung von bis zu 20 Millionen Euro, beziehungsweise vier Prozent des jährlichen Umsatzes, sollten Unternehmen hier gut abwägen und nur Lösungen nutzen, welche die Konformität mit dem europäischen Gesetz garantieren.

Der Vorstoß des Bundeswirtschaftsministers ist unbedingt zu begrüßen, da Gaia-X das Potential hat, ein echtes Gegengewicht zur derzeitigen Dominanz der US-amerikanischen Cloud-Provider darzustellen. Schließlich kann deren Nutzung zu massiven Problemen in den Bereichen Datensicherheit und Datenschutz für Unternehmen führen. Um die Hoheit über die eigenen Informationen zu behalten, sollten Betriebe bei der Wahl einer geeigneten Lösung kein Risiko eingehen und idealerweise auf Software „Made in Germany“ mit europäischen Serverstandorten setzen. Denn Anbieter aus diesem Bereich unterliegen den strengen, deutschen Datenschutzgesetzen, garantieren die Compliance mit hiesigen Verordnungen wie der DSGVO und erhalten die digitale Freiheit dank Datensouveränität.