Doppelte Sicherheit aus der Cloud: DRACOON kooperiert mit KeyIdentity

Regensburg, 15. März 2018 – DRACOON, Experte im Bereich Enterprise Filesharing und Marktführer im deutschsprachigen Raum, kooperiert mit KeyIdentity, einem führenden Anbieter von hoch skalierbaren, einfach einsetzbaren Identity- und Access-Management-Lösungen (IAM) auf Open-Source-Basis.

KeyIdentity bietet mit seiner Multi-Faktor-Authentifizierungslösung (MFA) LinOTP höchste Sicherheit für digitale Logins sowie Transaktionen und wurde damit als einziger deutscher MFA-Anbieter in den „Gartner Market Guide for User Auhentication 2017“ aufgenommen. Die Lösung zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität beim Einsatz von Authentifizierungstoken aus. So können Anwender aus allen am Markt verfügbaren Token-Typen das für sie geeignete Modell auswählen, unabhängig vom jeweiligen Hersteller. Die MFA-Lösung lässt sich zudem in jede bestehende IT-Infrastruktur integrieren und ist innerhalb eines Tages betriebsbereit, statt wie bei Wettbewerbern innerhalb von Wochen. Gleichzeitig lässt sich KeyIdentity LinOTP innerhalb kürzester Zeit von einem auf tausende von Nutzern skalieren.

Im Rahmen der Partnerschaft mit KeyIdentity ermöglicht DRACOON seinen Nutzern einen sichereren Zugriff auf seine Enterprise-Filesharing-Lösung. Die KeyIdentity Multi-Faktor-Authentifizierungslösung liefert hierfür einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor, der digitale Logins und Transaktionen auf dem neuesten Stand der Technik absichert. Beim Login per Benutzername und Passwort erhält der autorisierte Anwender automatisch eine Push-Nachricht auf sein Smartphone und muss diese nur noch per Klick auf „OK“ bestätigen, um das Login abzuschließen. Gerade in Ländern mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen bietet diese Kombination zu jeder Zeit eine sichere Identifizierung und einen besonderen Schutz.

Gleichzeitig werden die gewohnten Abläufe beim Einsatz der Enterprise-Filesharing-Lösung DRACOON nicht unterbrochen: Benutzer der Datenaustauschlösung profitieren jederzeit flexibel von einem Zugriff auf ihre Daten und können selbst unterwegs Dateien bequem hochladen, sicher teilen oder bearbeiten. Das Benutzermanagement entlastet die IT-Abteilung nachhaltig, schafft durch das feingranulare Rechtesystem die Möglichkeit, ohne großen Zeitverlust externe Partner sicher einzubinden und eine effektive Zusammenarbeit zu garantieren. Maximale Sicherheit liefert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die auf dem Gerät, während der Übertragung und auch auf dem Server erfolgt.

Beide Lösungen bieten zertifizierte „Security made in Germany“, die höchste Sicherheitsstandards nach deutschem Recht erfüllt. Die MFA-Lösungen von KeyIdentity gewährleisten Transaktions- und Datensicherheit und ermöglichen dadurch eine bessere Umsetzung von internationalen Vorgaben wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), der Zahlungsdienste-Richtlinie der EU (PSD2) oder den Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS). DRACOON erfüllt als eine der ersten deutschen Lösungen alle Anforderungen der EU-DSGVO und bietet die optimale Plattform für einen sicheren Datenaustausch in Unternehmen.

Marc Schieder, CIO von DRACOON, äußert sich sehr positiv zu der Zusammenarbeit: „Wir wollen gemeinsam die Zukunft der sicheren Cloud in Deutschland prägen. Sicherheit aus der Cloud soll sich so selbstverständlich wie ‚Strom aus der Steckdose‘ anfühlen, ohne dass sich der Benutzer über etwaige Risiken den Kopf zerbrechen muss“, führt Schieder weiter aus.

Marc Schieder, CIO von DRACOON

Dr. Amir Alsbih, CEO von KeyIdentity, ergänzt: „In Zeiten fortschreitender Digitalisierung reichen Passwörter allein nicht mehr aus, um digitale Logins und Transaktionen ausreichend zu schützen. Wir freuen uns daher, dass sich ein führender Anbieter wie DRACOON dazu entschlossen hat, den Datenaustausch in der Cloud durch unsere MFA-Lösungen zusätzlich abzusichern.“

Dr. Amir Alsbih, CEO von KeyIdentity

Über KeyIdentity
KeyIdentity ist ein führender Anbieter von hoch skalierbaren, einfach einsetzbaren Identity- und Access-Management-Lösungen (IAM) auf Open-Source-Basis für die Absicherung und Verwaltung digitaler Identitäten über Netzwerk- und Cloud-Umgebungen. Der Fokus von KeyIdentity liegt auf den Bereichen Transaktionssicherheit, Identitätsmanagement und der starken Authentifizierung mittels Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Die IAM-Lösungen von KeyIdentity werden von Anfang bis Ende in Deutschland entwickelt und bereitgestellt und erfüllen höchste Sicherheitsstandards nach deutschem Recht. Durch den Open-Source-Ansatz lassen sich zudem kryptografische Backdoors ausschließen. KeyIdentity bietet seit 2002 „Security made in Germany“ und hat seinen Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt. https://de.keyidentity.com

Firmenverbundenheit, die unter die Haut geht!

Regensburg, 14. März 2018 – Ein Tattoo ist für die Ewigkeit – und auch unser DRACOON-Logo steht symbolisch für die Unendlichkeit. Unser Kollege Tobias Kaiser verband das eine mit dem anderen und trägt das DRACOON-Logo jetzt für immer auf seiner Haut.

Unsere Kamera hat diesen Schritt begleitet und in einem Video festgehalten.

DRACOON vergibt 2.500 Euro an herausragende Informatikstudierende

Regensburg, 07. März 2018 – Das Regensburger Softwareunternehmen DRACOON fördert den IT-Nachwuchs in der Region und vergab deshalb heute 2.500 Euro „Büchergeld“ an fünf herausragende Studierende von Informatikfächern. Unter dem Motto „Wissen ist Macht – werde zum Jedi deines Fachs“ griff das innovative Unternehmen in die eigene Tasche und unterstützte mit einem Büchergeld von je 500 Euro fünf besondere Informatikstudenten der OTH Regensburg.

Die Studiengebühren und die steigenden Kosten für Wohnraum in der Metropole der Oberpfalz sind Themen, die vor allem die Regensburger Studierenden bewegen. Neben dem anspruchsvollen Informatikstudiengang stehen nicht selten mehrere Nebenjobs an der Tagesordnung, damit die Fixkosten während des Studiums bewältigt werden können. Eine Belastung, die der Regensburger IT-Dienstleister DRACOON, der sich inzwischen als Marktführer im deutschsprachigen Raum im Bereich „Enterprise Filesharing“ etabliert hat, mit dieser pfiffigen Aktion nun geschmälert hat.

Besonders CTO Dr. Florian Scheuer lag dieses Projekt besonders am Herzen. „Mit dieser Aktion wollen wir ganz bewusst die Initiative und die Leistung in der IT in unserer Heimatstadt belohnen. Auf diese Art und Weise können wir den Weg für die Studierenden, die sich in ihrem Studium besonders engagieren, ein bisschen leichter machen“, erklärt Scheuer. Bewerben konnten sich alle Studierenden eines Informatikfaches, die den 2. Bachelor-Studienabschnitt mit 2,0 oder besser absolviert haben.

Über den Zuschuss können sich nun Michael Fruth, Melanie Streng, Johannes Stark, Andreas John und Viola Schneider freuen. Alle fünf wurden von DRACOON in die Büroräume im Regensburger Posthof eingeladen und hatten bei in diesem persönlichen Rahmen auch die Gelegenheit, das Team von DRACOON näher kennen zu lernen.

Initiiert wurde diese Aktion von CTO Dr. Florian Scheuer (Mitte).

Ende-zu-Ende Verschlüsselung zum Schutz der Demokratie

Regensburg, 02. März 2018 – Kommentar zum Hackerangriff auf das Netzwerk der Bundesregierung (IVBB) von Alexander Zeyss, CFO von DRACOON:

Am Mittwoch wurde bekannt, dass es Hackern gelungen ist, sich Zutritt in das als hochsicher geltende Datennetzwerk des Bundes zu verschaffen. Aufgefallen sei der Angriff den Sicherheitsbehörden bereits Mitte Dezember und er dauerte laut dem Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums wohl bis zum Donnerstag dieser Woche an. Laut bisherigem Informationsstand gelang es den Angreifern, in das Netz des Auswärtigen Amts einzudringen – ob weitere Ministerien ebenfalls betroffen sind, lässt sich derzeit weder bestätigen noch ausschließen. Handelt es sich wirklich um einen über monatelang währenden Angriff, bedeutet dies einen enormen Schaden für die Bundesregierung. So verheerend dieser Angriff auch ist, könnte er dennoch lediglich der Anfang einer verheerenden Angriffswelle sein, sollten Entscheider auf Bundesebene nicht sofortige Konsequenzen hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz ziehen.

Zum Schutze der sensiblen Daten und in diesem Falle zum Schutze des Landes und der Demokratie muss hier schnell gehandelt werden und eine verbindliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Bundesbehörden durchgesetzt werden. Denn: wo sonst als in den Behörden der Bundesregierung finden sich höchst sensible Daten, deren Kompromittierung weitreichende Folgen hat, in diesem Falle für das Wohl des ganzen Landes und deren Bürger.

Vor vier Jahren erschien die Digitale Agenda der Bundesregierung, in dem als eines der Ziele definiert wurde, Deutschland solle zum „Verschlüsselungsstandort Nummer eins auf der Welt“ werden.  Auch bereits im Jahre 2014 sprachen sich führende IT-Sicherheitsforscher des Fraunhofer Instituts im Rahmen des NSA-Untersuchungsausschusses deutlich für durchgehende kryptographische Lösungen aus, um das Abhören durch Geheimdienste zu erschweren. Doch leider besteht beim Thema Verschlüsselung in Deutschland noch deutlicher Nachholbedarf, wie der jüngste Hacker-Angriff verdeutlicht. Auf Landesebene wurde in Bayern zu Beginn des Jahres erstmals ein Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) eröffnet. Ziel sei es, auf die wachsende Bedrohungslage zu reagieren, um die IT des Bundeslandes wie den Bayern-Server und das bayerische Behördennetz sicherer zu machen und Bürger und Kommunen zum Thema IT-Sicherheit zu beraten. Auch sollen hier die digitalen Informationen verschlüsselt werden.

Generell in allen Bereichen der digitalen Kommunikation und beim Thema Datenaustausch, sei dieser behördenintern oder -extern, gilt es eine Lösung zu implementieren, die alle Daten konsequent und jederzeit Ende zu Ende verschlüsselt. Idealerweise erfolgt die Verschlüsselung dreifach: clientseitig, auf dem Übertragungsweg und schließlich auf dem Server. Nur so ist ein Maximum an Datensicherheit beim Austausch von Daten gewährleistet und Angriffe verlaufen somit größtenteils ins Leere. Ein Missbrauch der Daten wird durch diese durchgängige Verschlüsselung verhindert und die autorisierten Nutzer der Lösung haben die volle Datenhoheit, denn niemand außer diesen, nicht einmal der Betreiber, hat Zugriff auf die Daten.

Fazit:
Vernachlässigt der Bund weiterhin das Thema Verschlüsselung, sind weitere IT-Sicherheitsvorfälle vorprogrammiert – noch ist es weiter Weg, bis Deutschland sich wirklich zum „Verschlüsselungsstandort Nummer eins auf der Welt“ entwickelt hat. Sowohl Unternehmen als auch die Regierung müssen hier die Bedrohungslage ernst nehmen und handeln. Handeln bedeutet in diesem Falle, eine bedingungslose, flächendeckende Ende-zu-Ende Verschlüsselung der Kommunikation zum Schutz von Firmen- und Regierungsdaten und somit zum Schutz der Bürger.

 

 

 

 

 

 

DRACOON und SecurePIM sorgen für mobile Datensicherheit

Regensburg, 28. Februar 2018 – DRACOON, Experte im Bereich Enterprise File Sharing und Marktführer im deutschsprachigen Raum, kooperiert mit dem Sicherheitsanbieter Virtual Solution, dessen Business App „SecurePIM“ einen zuverlässigen Schutz für Firmendaten bietet. Durch die Zusammenarbeit sorgen nun zwei deutsche Sicherheitsspezialisten für eine DSGVO-konforme Lösung, um vor allem mobil mit sensiblen Unternehmensdaten sicher zu arbeiten.

Nicht nur Behörden haben hohe Sicherheitsanforderungen, wenn es um den mobilen Zugriff auf dienstliche Daten geht. Auch Unternehmen im Industriesektor legen großen Wert auf die Sicherheit ihrer sensiblen Daten. Können diese Anforderungen nicht vollumfänglich erfüllt werden, verbieten viele Firmen im Zweifelsfall lieber den mobilen Datenabruf, bevor sie ein Sicherheitsrisiko eingehen. SecurePIM bietet hier mit seinem „OFFICE-TO-GO“-Produkt eine ideale Absicherung. Mit Hilfe des SecurePIM Management Portals und des SecurePIM Gateways bestimmen Administratoren, wer mit seinem mobilen Endgerät Zugriff auf Unternehmensdaten bekommt. E-Mails, Kontakte, Kalender, Notizen, Aufgaben, Dokumente und Internet-Zugang sowie eine sichere Kamera befinden sich in einem sicheren, einfach zu bedienenden Container auf dem Smartphone oder Tablet. So liefert SecurePIM autorisierten Mitarbeitern von unterwegs Zugriff auf alle wichtigen Daten.

Bei diesem Container-Ansatz steht der Schutz der Informationen und Daten im Vordergrund. Anstatt das Gerät zu kontrolliern, sorgt SecurePIM für die Sicherheit der Daten auf dem mobilen Endgerät, egal, ob es sich dabei um ein privates oder ein Firmengerät handelt. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen oder geht das Gerät verloren, können die Unternehmensdaten im SecurePIM-Container umgehend ferngesteuert zurückgesetzt werden.

Durch die Kooperation mit DRACOON ist ab sofort auch der Zugriff auf Dokumente im DRACOON-Server DSGVO-konform gesichert. Ohne eine Öffnung der WebDAV-Schnittstelle nach außen greift SecurePIM über eine dezidierte Verbindung mit dem Gateway auf Dokumente zu. Zudem können Datei-Anhänge, die per E-Mail empfangen wurden, ohne die App zu wechseln, in DRACOON abgelegt werden. Alle Dateien sind innerhalb von SecurePIM und bei der Übertragung verschlüsselt und von allen restlichen Daten getrennt. Dadurch ist es anderen Apps unmöglich, auf Firmendaten zuzugreifen.

Marc Schieder, CIO DRACOON

Marc Schieder, CIO von DRACOON, betont: „Durch den modularen und integrativen Aufbau beider Lösungen sind wir in der Lage, schnell und fokussiert auf die Bedürfnisse unserer Partner und Kunden zu reagieren. Ich freue mich sehr, dass nun zwei so innovative Unternehmen aus Deutschland eine synergetische Lösung anbieten, die sich in Bezug auf universellen Datenzugriff, maximale Datensicherheit und hohe Benutzerfreundlichkeit transparent und effizient in den individuellen Arbeitsalltag integrieren lässt“, führt Schieder weiter aus.

Günter Junk, CEO Virtual Solution

„Die Kombination beider Lösungen bietet ein Maximum an Sicherheit für die Anwender, aber vor allem auch für die Unternehmen“, erklärt Günter Junk, CEO von Virtual Solution. „Mit DRACOON haben wir einen zertifizierten deutschen Hersteller gefunden, der uns mit dem gleichen Fokus auf Sicherheit und Mobilität tatkräftig unterstützt. Gerade im Hinblick auf die anstehende EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt, setzen wir damit auf eine Lösung, die zukunftssicher und vollumfänglich die wichtigsten Arbeitsschritte beim mobilen Arbeiten abdecken kann“, so Günter Junk weiter.

Über Virtual Solution
Virtual Solution hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in der mobilen Arbeitswelt der Zukunft zu verbinden. Bereits seit 1996 entwickelt und vertreibt das deutsche Unternehmen Sicherheitslösungen, die zugeschnitten sind auf die Sicherheitsbedürfnisse einer zunehmend digitalisierten und mobilen Gesellschaft.

Mehr dazu unter www.virtual-solution.com

 

Filesharing – ein Name, zwei Welten. Im Interview mit all about security

all about security  ist ein branchenorientiertes, aber dennoch offenes Security-Portal. Das Portal holt das oft verdrängte Thema der IT-Security schonungslos zurück in das Rampenlicht – unbequeme Fragen und die passenden Antworten inbegriffen. Für alle und über alle Betriebsgrößen hinweg, gibt all-about-security mehr als nur nützliche Tipps, sondern harte Fakten aus und für die Wirtschaft. Im Wust der angebotenen Security-Lösungen forstet all-about-security schonungslos und trennt dabei die Spreu vom Weizen.

Dr. Dieter Steiner (CEO DRACOON GmbH) stellte sich in einem Interview den Fragen des Betreibers David Kolaric und klärte u.a. Unterschied zwischen „Filesharing“ und „Enterprise File Sharing“.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Interview.

Das Ende für amerikanische Cloud-Dienste?

Ein Statement von Alexander Zeyss, CFO DRACOON GmbH

Regensburg, 25. Januar 2018 –  Während sich hierzulande Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Behörden auf die bevorstehende bürgerfreundliche Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) einstellen, zeichnet sich in den USA eine gegensätzliche Bewegung ab: Ende Juni soll der US-Supreme Court darüber entscheiden, ob US-Ermittler künftig Einsicht in sämtliche Bürger- und Unternehmensdaten erhalten. Konkret geht es um einen Rechtsstreit mit Microsoft. Das Unternehmen soll Ermittlern auch Daten, die im Ausland gespeichert werden, zur Verfügung stellen. Dabei soll es keine Rolle spielen, in welchem Land diese Daten gespeichert sind und welche Gesetze dort herrschen. Stattdessen genügt es, wenn das Unternehmen, das die Daten verwaltet, in den USA tätig ist.

Wenn das US-Justizministerium tatsächlich einem globalen Datenzugriff zustimmt, käme dies auf dem Gebiet des Datenschutzes einer Kriegserklärung an Europa gleich. Vermutlich würde der amerikanische Weg des „Big Brother is watching you everywhere“ das Ende der Nutzung von amerikanischen Cloud-Diensten für europäische Unternehmen bedeuten, da diese dann im Konflikt zu europäischem Recht stünden – ein harter Schlag gegen Microsoft Produkte wie Office 365, OneDrive und Azure.

Freiheit durch Datensouveränität

Sichere Software, die geistiges Eigentum gegen Kriminelle, Spione und Regierungen schützt, ist die Zukunft einer freiheitlichen Gesellschaft und ein Grundpfeiler von DRACOON. Als eines der am stärksten wachsenden SaaS-Unternehmen Deutschlands führen wir gerne den Kampf für Datenschutz an. Dank einer weltweit führenden Verschlüsselungs-Technologie ist ein sicherer Datentransfer stets garantiert, genauso wie Zero-Knowledge: Die Datenhoheit behält einzig allein der Nutzer.

Bleibt abzuwarten, wie der Supreme Court in wenigen Monaten über den Datenschutz in der Cloud entscheidet. Für Nutzer sollte aber heute schon klar sein, dass nur eine kompromisslos sichere Enterprise File Sharing-Lösung ohne Backdoors1) die hundertprozentige Gewissheit über die Sicherheit der Daten gewährleisten kann.

  • Backdoor(auch Trapdoor oder Hintertür) bezeichnet einen (oft vom Autor eingebauten) Teil einer Software, der es Benutzern ermöglicht, unter Umgehung der normalen Zugriffssicherung Zugang zum Computer oder einer sonst geschützten Funktion eines Computerprogramms zu erlangen.

 

 

Der neue Europa-/USA-Konflikt – eine Debatte beim World Economic Forum 2018 in Davos

Davos, 24. Januar 2018 –  Auf einer Veranstaltung der University of Chicago während dem World Economic Forum in Davos diskutierten der ehemalige Chef der indischen Zentralbank Raghuram G. Rajan, der CEO von Microsoft Satya Nadella, die frühere US-Wirtschaftsministerin Penny Pritzker und Co-Founder der Carlyle Group David M. Rubenstein über „Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Gesellschaft“.

In der spannenden Podiumsdiskussion ging es – neben den Vor- und Nachteilen der künstlichen Intelligenz – auch um die Bedeutung von Datenschutz für die Zukunft unserer Gesellschaft. Satya Nadella von Microsoft befürwortet einen weltweit einheitlichen, rechtlichen Rahmen für Datenschutz und sprach sich überraschend für eine Erweiterung der Genfer Konvention um Datenschutzrechte aus. Er sprach offen über die Problematik der Supreme Court Klage gegen Microsoft, die Ende Juni entschieden werden soll. Darin fordert das US-Justizministerium die Herausgabe von Daten von Bürgern und Unternehmen an US-Ermittler – egal in welchem Land diese Daten gespeichert sind, egal, welche Gesetze dort herrschen. Es genügt, wenn das Unternehmen, das die Daten verwaltet, in den USA tätig ist. Das wäre ein Affront, einige sprechen von einer Kriegserklärung an Europa auf dem Gebiet des Datenschutzes. Europa hat eine bürgerfreundliche Datenschutzverordnung (EU-DSGVO/GDPR) verabschiedet, die ab 25. Mai 2018 in Kraft tritt. Vermutlich würde der amerikanische Weg des „Big Brother is watching you everywhere“ das Ende der Nutzung von amerikanischen Cloud-Diensten für Europäische Unternehmen bedeuten, da diese dann in Konflikt zu europäischem Recht stünden; ein harter Schlag gegen Microsoft Produkte wie Office 365, OneDrive und Azure.

US-Wirtschaftsministerin a.D. Penny Pritzker schilderte ein weiteres Beispiel der „Big Brother“-Gläubigkeit, bei der sie sechs Monate persönlich gegen gesetzliche Backdoors in Kryptographie ankämpfte. „Das war totaler Unsinn, eine absolut schlechte Idee, man könnte sogar sagen eine der Allerschlechtesten. Es hat uns viel Überzeugungsarbeit in der Regierung gekostet, dass Backdoors keinen Sinn machen und lediglich die nationale und internationale Sicherheit verschlechtern statt sie zu verbessern.“

Laut Pritzker hat Europa einen eigenen Weg eingeschlagen, den man respektieren müsse. In den USA sei man nicht so weit. Bob Zimmer (Dekan der University of Chicago) ergänzte zum Abschluss der Veranstaltung am World Economic Forum: „Es ist heutzutage sogar schwierig, „Free Speech“ an einer Universität zu gewährleisten. Die University of Chicago steht für „Free Speech“, aber die Zeiten wandeln sich.“ Als Ergebnis von freiem Gedankenaustausch wurde angeführt, dass Chicago Booth, als weltweit einzige Business School, drei lehrende Nobelpreisträger hat.

DRACOON Geschäftsführer Alexander Zeyss nahm als Alumnus von Chicago Booth an dem Gedankenaustausch am World Economic Forum teil: „Sichere Software, die geistiges Eigentum gegen Kriminelle, Spione und Regierungen schützt, ist die Zukunft einer freiheitlichen Gesellschaft. Andersdenkende sind deren Feinde. DRACOON wird niemals Backdoors akzeptieren. Wir würden uns niemals beugen und führen als eines der stärkst wachsenden SaaS-Unternehmen Deutschlands gerne den Kampf für Datenschutz an.“

Der neue Europa-/USA-Konflikt - eine Debatte beim World Economic Forum 2018 in Davos

von links: Professor Raghuram G. Rajan (Moderator Distinguished Service Professor of Finance, Chicago Booth), The Honorable Penny Pritzker (38th US Secretary of Commerce), Satya Nadella (MBA’97, Chief Executive Officer, Microsoft Corporation) und David M. Rubenstein (JD’73. Trustee, The University of Chicago, Co-Founder and Co-Executive Chairman, The Carlyle Group)

GDPR-konforme File Services mit NetApp und DRACOON

Regensburg, 24. Januar 2018 – Die Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 endgültig in Kraft tritt, sind umfangreich. Bei Verstößen droht nicht nur ein großer Reputationsverlust in der Öffentlichkeit, sondern auch Bußgelder von 4% des Jahresumsatzes. Die EU-DSGVO betrifft alle Unternehmen, Behörden und Organisationen, die personenbezogene Daten sammeln, verarbeiten und speichern. Darunter fallen beispielsweise Namen oder E-Mail-Adressen.

In einem gemeinsamen Webinar zeigen NetApp und DRACOON am 01. Februar, wie Sie mit Daten EU-DSGVO-konform umgehen.
Das Webinar beginnt um 10 Uhr und dauert etwa 60 Minuten.

Melden Sie sich am besten heute noch zum Webinar GDPR-konforme File Services mit NetApp und DRACOON an.

NetApp ist einer der führenden Spezialisten für Datenmanagement in der Hybrid Cloud. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern unterstützt NetApp Unternehmen weltweit, das volle Potential ihrer Daten auszuschöpfen, den Kundenkontakt zu erweitern, Innovationen voranzutreiben und Betriebsabläufe zu optimieren.

DRACOON ist Marktführer im Bereich Enterprise File Sharing im deutschsprachigen Raum. Verschiedene Zertifizierungen wie ISO27001, EuroPriSe und ULD bescheinigen DRACOON höchste Sicherheitsstandards. Zudem erfüllt DRACOON als eine der ersten Lösungen alle Anforderungen der EU-DSGVO. Die universelle API bietet Anwendungsfelder von Datenaustausch und Workflow-Integrationen, über sichere E-Mail-Kommunikation bis hin zur vollständigen Modernisierung des File-Services.

Anstoßen für einen guten Zweck – FreiwilligenAgentur Regensburg erhält Unterstützung von DRACOON

Regensburg, 20. Dezember 2017 – Wenige Tage vor Weihnachten lud DRACOON, der „Enterprise File Sharing“- Marktführer im deutschsprachigen Raum mit Sitz im Regensburger Posthof die dort ansässigen Firmen und deren Mitarbeiter zum weihnachtlichen „Vorglühen“ ein.

Bei loungigen Weihnachtsklängen von „DiTo Finest Clubbing“ mit Nachwuchs-DJane Carla nutzten die DRACOON-Mitarbeiter gemeinsam mit den restlichen Posthof-Kollegen die Gelegenheit, mit Punsch oder Glühwein auf die erfolgreiche Umfirmierung, anzustoßen. Bereits im Oktober wurde nämlich aus der SSP Europe die DRACOON GmbH.

Die Erlöse aus dem Getränkeverkauf brachten jedoch auch noch jemand anderen zum Strahlen: Ursula Bablok, der Leiterin der FreiwilligenAgentur Regensburg wurde am Tag darauf von CEO Dr. Dieter Steiner ein Spendenscheck über 500 Euro übergeben. Einen Betrag, den Yassier Azzam, der Betreiber des „Carlitos“ übrigens auch mit einem großzügigen Beitrag unterstützte. Er stellte außerdem kostenfrei seine Terrasse und die dafür notwendige Infrastruktur zur Verfügung.