Datentransfer

Datenübertragung – der Weg ist das Ziel

Die Mittel und Methoden für elektronischen Datenaustausch sowohl in Unternehmen als auch im privaten Umfeld haben sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gewandelt. Stand in früheren Jahren noch der Datentransfer per E-Mail im Mittelpunkt, so kam später insbesondere in Firmen mit wachsenden Dateigrößen das FTP-Verfahren hinzu. All diesen Übertragungsarten haftete der Mangel an Datensicherheit und Bedienungskomfort an. So hat man sich in jüngerer Zeit mehr und mehr darauf verlagert, Daten und Ordner mittels Filesharing zu übermitteln. Was Filesharing ist, haben wir an anderer Stelle bereits beschrieben. Die Gesetzgebung betreffend Datenschutz sowie technische Entwicklungen haben hierbei entsprechende Anforderungen festgelegt.

Anforderungen an sichere Datenübertragung

Die wachsende Anzahl von Datenlecks in den vergangenen Jahren veranlasst Unternehmen in Sachen Datensicherheit zu handeln und ihre IT-Infrastrukturen zu überdenken. So haben bereits heute viele Firmen Security-Lösungen für den Datentransfer im Einsatz. Dieses Thema betrifft vorrangig IT-Entscheider in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern. Aus Nutzersicht sollen Datentransfer-Lösungen in ihrer Usability so einfach wie möglich gestaltet sein und sich leicht in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen. IT-Administratoren fordern hingegen maximale Sicherheit. So stehen für die meisten IT-Abteilungen Ende-zu-Ende-verschlüsselte Datenübertragungen mit verschlüsseltem Datenspeicher ganz oben auf der Prioritätenliste.

Rechtliche Betrachtungen

Ebenso große Bedeutung beim Datentransfer haben juristische Erwägungen: Verteilte Verantwortlichkeiten, Haftungsfragen sowie Revisionssicherheit sind relevante Größen bei der Entscheidung für eine Filesharing-Lösung. So kann im Fall von Hackerangriffen und dem Verlust von unternehmensrelevanten Daten der Schaden und seine Folgen deutlich begrenzt werden. Auch die Eigenschaften des Anbieters von Lösungen zur Datenübertragung ist ein wesentlicher Aspekt. Die bekanntgewordenen Arbeitsweisen ausländischer Geheimdienste, die in der Lage sind, große Datenmengen abzufangen und zu analysieren, haben in den letzten Jahren für Verunsicherung gesorgt. So setzt man vorrangig auf Datenplattformen im eigenen Land, die auf professionelle Weise unberechtigte Dateizugriffe abwehren und verhindern können. So überrascht es nicht, dass die meisten Unternehmen Anbieter bevorzugen, deren Rechtssitz sich in Deutschland oder der EU befinden und deren Rechenzentren auch dort angesiedelt sind.

Was muss eine professionelle Dateiübertragungs-Lösung können?

Unter einer modernen, cloudbasierten Datentransfer-Lösung auf Grundlage des Filesharings versteht man eine zentral verwaltete Datendrehscheibe, über die Dateien zuverlässig und sicher mit Mitarbeitern des eigenen Unternehmens, aber auch mit Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten ausgetauscht werden können. Die manuelle Übertragung von Daten in den PC und weiterer Endgeräte kann z. B. über Apps oder ein HTTPS-verschlüsseltes Web-Frontend vollzogen werden, was einen betriebssystemunabhängigen Betrieb ohne clientseitige Installationen ermöglicht.

Dateien online zu teilen setzt das Vorhandensein von Sicherheitsfeatures voraus. Dazu zählt eine geregelte Berechtigungs- und Rollenstruktur sowie eine eindeutige Anwenderidentifikation. So ist sichergestellt, dass jeder Nutzer nur das sieht, was er auch sehen darf.

Fazit: Optimierung der Geschäftsprozesse durch einfache und sichere Datenübertragung

Mit modernen Datenübertragungen auf Grundlage von verschlüsseltem Filesharing können die Probleme von überholten und unsicheren Dateitransfer-Methoden schnell und einfach beseitigt werden. Hoher Verwaltungsaufwand auf Empfänger- und Senderseite sowie technische Einschränkungen bei der Übermittlung großer Datenmengen gehören somit der Vergangenheit an. Und nicht zuletzt trägt zeitgemäßes Enterprise Filesharing and Sync (EFSS) zu einer Optimierung von Geschäftsprozessen bei und steigert die Produktivität im Team.

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