Business Intelligence als
treibende Kraft des Cloud Computings

Der Begriff Cloud Computing umfasst die Verfügbarkeit von virtuellen Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenkapazitäten, Software, Entwicklungsumgebungen usw.

Als ein wichtiger Antriebsmotor bei der Modernisierung der Dateninfrastruktur und Nutzung von Cloud-Diensten gilt Business Intelligence (BI).
Hierbei geht es um die Sammlung von unternehmensrelevanten Daten aus verschiedenen Quellen (Data Warehouse) sowie deren systematische Auswertung und Darstellung in Echtzeit.

Die Vorteile
von Business Intelligence

Das Ziel ist aus den gewonnenen Daten Erkenntnisse zu gewinnen, welche bei der Durchsetzung unternehmerischer Entscheidungen Unterstützung bieten sollen.
Nicht nur Daten des eigenen Unternehmens (Umsatzzahlen, Produkt-Absatzentwicklung usw.) werden dabei herangezogen, sondern auch Informationen über Mitbewerber und die Marktentwicklung.

Bei der Business Intelligence kommen analytische Konzepte zum Einsatz unter Zuhilfenahme von spezieller Software, IT-Infrastrukturen und deren Schnittstellen.
Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Optimierung von Geschäftsprozessen und können Kundenbeziehungen erfolgreicher gestalten.

Letztendlich fördert BI die gesamte Wertschöpfung des Unternehmens, ermöglicht eine Reduzierung des unternehmerischen Risikos und führt zu Kostensenkungen durch automatisierte Prozesse.

Darum sollten Unternehmen
Business Intelligence einsetzen

Mittelständische Unternehmen sind zunehmend mit Szenarien konfrontiert, bei denen schnelle Entscheidungen solide Informationen erfordern.
Der Knackpunkt sind die massiv anwachsenden Datenmengen und die Heterogenität der Unternehmensdaten, deren Umfang leicht die Terabyte-Grenze überschreiten.
Dadurch stoßen herkömmliche unternehmenseigene Data Center schnell an ihre Grenzen.

Seit jeher steht bei unternehmerischen Entscheidungen die Nutzung von Daten, die aus ERP-Systemen stammen, im Vordergrund.
Dieser Umstand förderte die Einführung von BI-Systemen in mittelständischen und großen Unternehmen.

Wichtige Gründe hierfür waren und sind häufig fehlende Reporting-Tools sowie Schnittstellen zu externen Datenquellen.
Hohe Auslastungen durch speicherintensive Analysen führten herkömmliche IT-Infrastrukturen häufig an ihre Limits.
Hinzu kam, dass erstellte Reports und Analyseergebnisse nur einer begrenzten Zahl von Fachleuten zur Verfügung gestellt werden konnten.

Trendwende zur Nutzung von
cloudbasierter Business Intelligence Software

Etwa seit 2016 ist bei der Nutzung von Business Intelligence Software nach Erkenntnissen des Marktforschungsunternehmens Gartner eine deutliche Trendwende zu erkennen.
Durch Verlagerung von BI-Systemen in die Cloud können Ressourcen wesentlich effektiver genutzt werden.

Neue hochverfügbare, sichere und skalierbare BI-Services führen zu Reports, die auch Nicht-IT-Fachleute befähigen, Erkenntnisse und Rückschlüsse über das Unternehmen zu gewinnen.
Zudem können die Reports in der Cloud wesentlich mehr Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden und fördern so die Kollaboration auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse.

Durch die Verlagerung von Business Intelligence Systemen in die Cloud sind Unternehmensdaten jederzeit in Echtzeit verfügbar.
Ein wesentlicher Vorteil von Cloud-BI-Systemen ist deren Skalierbarkeit, was insbesondere bei den großen Datenmengen in Zusammenhang mit Big Data ein wichtiges Thema ist.

Des Weiteren ermöglicht der Trend zu cloudbasierter Business Intelligence den mobilen Zugang zu BI-Reporting-Tools, wodurch Unternehmensinformationen zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung stehen.

Auf diese Weise optimiert die Cloud abteilungs- und firmenübergreifende Kooperationen und führt zu Transparenz im Unternehmen.

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